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Klassisches Rundfunkstudio mit Mikrofon, ON-AIR-Schild und analogem Mischpult

Werdegang · 1993 — 2025

History

Von der ersten Synchronrolle mit 13 Jahren bis zur Gründung der Speakz Media GmbH — die Stationen, Begegnungen und Wendepunkte, die meinen Weg geprägt haben.

Kapitel I

Vor dem Mikrofon

1993 – 1995

Ein Kind entdeckt die Medien – im Synchronstudio, vor der Kamera und schließlich mit einer eigenen Sendung.

  1. Historisches Studiogebäude der Geyer-Werke in Berlin mit Cabriolet davor
    Vor dem Studio – wo mit der Kinderserie „Bert“ alles begann.
    1993

    Mit 13 Jahren stand ich erstmals im Synchronstudio. Mein erster Termin führte mich zur Interopa Film GmbH nach Berlin-Neukölln. Gemeinsam mit vielen anderen Kindern sprach ich in der schwedischen Kinderserie „Bert“, die im ZDF ausgestrahlt wurde. Dort entstand der Grundstein für das, was später mein Beruf – und mein Leben – werden sollte.

  2. Junger Jeffrey Wipprecht als Reporter – Standbild aus der Sendung „Bubble Gum“
    Als Reporter für die Sendung „Bubble Gum“ im Offenen Kanal Berlin.
    1994

    Über eine Anzeige im Kinderferienpass wurde ich auf den Offenen Kanal Berlin aufmerksam und kurz darauf Teil des Teams. Als Kindermoderator stand ich regelmäßig für die Sendung „Bubble Gum“ vor der Kamera. Einmal im Monat durfte ich moderieren oder als rasender Reporter unterwegs sein – meine ersten Erfahrungen vor und hinter dem Mikrofon.

  3. Junger Jeffrey Wipprecht im Fernsehstudio vor Monitoren
    Mit 15 im Studio – eigene Sendung „Countdown“.
    1995

    Mit 15 Jahren entwickelte ich meine erste eigene Fernsehsendung: Countdown! Ein Jugendmagazin, das im Offenen Kanal Berlin ausgestrahlt wurde und sich mit Themen beschäftigte, die uns damals wirklich bewegt haben. Ein Jahr später organisierte ich als Moderator gemeinsam mit dem Jugendamt Berlin-Pankow ein Kinderfest unter dem Motto „Keine Macht den Drogen“.

Kapitel II

Die Radio-Jahre

2001 – 2005

Vom Wetter zur Nachricht – und mitten hinein in eine Live-Sendung, die alles verändern sollte. Quer durch Deutschland, von Sender zu Sender.

  1. Jeffrey Wipprecht mit Kopfhörer am Computer im Radiostudio
    Frühschicht beim FAZ-Businessradio 93.6.
    2001

    Im November 2001 begann ich beim FAZ-Businessradio 93.6 als Wettermoderator und Redakteur. In der täglichen Morgensendung zwischen 5 und 12 Uhr sprach ich Wetter- und Verkehrsmeldungen für Berlin und Brandenburg. Die Inhalte kamen direkt vom Ticker und mussten live, verständlich und präzise formuliert werden – meine erste intensive Schule im professionellen Sprechen.

    Mitschnitt

    FAZ-Businessradio 93.6

  2. Jeffrey Wipprecht am Sendepult im Studio des FAZ-Businessradios 93.6
    Im Studio des FAZ-Businessradios 93.6 in Berlin.
    2001

    Kurze Zeit später wechselte ich innerhalb des FAZ-Businessradios in die Nachrichtenredaktion. Neben den klassischen Nachrichten sprach ich auch Beiträge und Reportagen. Da das FAZ-Businessradio auch als Nachrichtenlieferant für zahlreiche andere Sender fungierte, war meine Stimme in ganz Berlin zu hören – u. a. bei 104.6 RTL, Energy 103.4, Spreeradio, 94,3 rs2 und dem Berliner Rundfunk 91.4.

    Zusammenschnitt

    Berliner Radiosender

  3. Nachrichtenstudio des Berliner Rundfunks 91.4 mit Monitoren und Mischpult
    Nachrichtenstudio des Berliner Rundfunks 91.4.
    2002

    Nach der Abschaltung des FAZ-Businessradios am 31. August 2002 wechselte ich zum Berliner Rundfunk 91.4 und begann dort mein Volontariat in der Nachrichtenredaktion. Ich recherchierte, schrieb und moderierte die Nachrichten zur vollen und halben Stunde. Auf Wunsch des damaligen Programmdirektors wurde mein Vorname on air geändert – aus Jeffrey wurde „Jeff Wipprecht“. Eine Entscheidung, mit der ich mich nie wirklich anfreunden konnte.

    Mitschnitt

    Berliner Rundfunk 91.4

  4. Fernsehbild von Jeffrey Wipprecht und Mark Schubert beim Berliner Rundfunk 91.4
    Berliner Rundfunk 91.4 – wo an diesem Tag das Telefon klingelte.
    Ein besonderer Moment
    2003

    Am 11. April 2003 ereignete sich während meiner Nachrichtensendung beim Berliner Rundfunk 91.4 ein außergewöhnlicher Vorfall. In Berlin-Steglitz entführte ein Geiselnehmer einen Bus, nachdem er zuvor eine Bank in der Schloßstraße überfallen hatte. Kurz nach meiner 12-Uhr-Nachrichtensendung überschlugen sich die Ereignisse: Eilmeldungen liefen bei zahlreichen Fernsehsendern, als plötzlich ein Anruf im Studio einging. Am anderen Ende meldete sich der Täter selbst: „Hier ist der Geiselnehmer aus dem Bus.“

  5. Jeffrey Wipprecht vor dem leuchtenden SPUTNIK-Logo des MDR
    Beim MDR-Jugendsender Sputnik in Halle (Saale).
    2003

    Ende 2003 zog ich von Berlin nach Halle (Saale) und wechselte zum Radiosender Sputnik des Mitteldeutschen Rundfunks. Dort war ich fester Bestandteil der Morgensendung und versorgte die Hörerinnen und Hörer täglich mit aktuellen Nachrichten und Beiträgen. Für Reportagen reiste ich durch Deutschland und berichtete unter anderem vom Deutschen Fernsehpreis in Köln.

    Mitschnitt

    MDR Sputnik

  6. Jeffrey Wipprecht am Mikrofon im Studio von 89.0 RTL
    On Air bei 89.0 RTL im Funkhaus Halle.
    2004

    Nach meinem Wechsel ins Funkhaus Halle arbeitete ich bei 89.0 RTL und Radio Brocken als Nachrichtensprecher und Moderator. Ich moderierte die Nachrichten sowohl in der Früh- als auch in der Spätschicht und sammelte umfangreiche On-Air-Erfahrung. Parallel entwickelte ich gemeinsam mit der Programmredaktion eine Radio-Comedy, die es ins reguläre Programm schaffte.

    Mitschnitt

    89.0 RTL

    Mitschnitt

    Radio Brocken

  7. Nachrichtenredaktion mit Sprecherkabine in Magdeburg
    Nachrichtenredaktion in Magdeburg – Rockland & Radio SAW.
    2005

    Nach dem Umzug von Halle (Saale) nach Magdeburg wechselte ich in die Nachrichtenredaktionen von Rockland und Radio SAW. Dort arbeitete ich als Nachrichtensprecher und Redakteur. Parallel sprach ich meine ersten Radio- und Fernsehwerbespots und legte damit den Grundstein für meine spätere Arbeit als professioneller Sprecher.

    Mitschnitt

    Radio SAW

    Mitschnitt

    Rockland

Kapitel III

Eigene Wege

2006 – 2013

Aus dem Sprecher wird ein Produzent: eigene Formate, eine Reise quer durch die USA und die ersten Apps.

  1. Pressefoto zur Podcast-Novela „Liebe im ersten Semester“ mit Oliver Bender, Silvana Katzer und Dominic Boeer
    Pressefoto „Liebe im ersten Semester“:
    Oliver Bender, Silvana Katzer und Dominic Boeer.
    2006

    Nach meiner Rückkehr nach Berlin gründete ich gemeinsam mit Mark Schubert, Steffen Brenner und Jakob Kalus die Produktionsfirma PodcastFabrik. Dort entstand die erste deutsche Podcast-Novela „Liebe im ersten Semester“. Über mehr als ein Jahr wurden in Kooperation mit Partnern wie Vita Cola und der Sparkasse rund 8.000 Minuten Hörspiel produziert – mit namhaften Sprecherinnen und Sprechern aus Film, Fernsehen und Synchron.

    Hörprobe

    Liebe im ersten Semester — Trailer

  2. Titelbild der ZDF-Wahldokumentation „Road to Election – Amerika vor der Wahl“
    ZDF-Wahldokumentation „Road to Election“ – 6.000 km durch die USA.
    2008

    Gemeinsam mit Schauspieler Dominic Boeer produzierte ich im Auftrag des ZDF eine dreiteilige Wahldokumentation zur US-Präsidentschaftswahl. Mit einem Wohnmobil reisten wir rund 6.000 Kilometer durch acht US-Bundesstaaten und sprachen mit Menschen vor Ort über ihre Erwartungen und Hoffnungen im Vorfeld der Wahl Barack Obamas. Die Beiträge wurden täglich nach Mainz übermittelt und noch während der Tour ausgestrahlt.

  3. Nahaufnahme der Fader eines Mischpults im Tonstudio
    Zurück in der Synchron- und Werbewelt.
    2009

    Mein Fokus verlagerte sich wieder stärker auf die Film- und Fernsehsynchronisation. Ich wirkte in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen sowie Serien mit und baute meine Arbeit als Synchronsprecher konsequent aus. Parallel etablierte ich mich als Werbesprecher und war in größeren nationalen Kampagnen zu hören.

  4. Vierköpfiges Team mit erhobenen Daumen vor grauem Hintergrund
    Das Team hinter der ersten Logopädie-App Deutschlands.
    2011

    Gemeinsam mit der Softwarefirma Apps2go, der Logopädin Ulrike Völger und dem Synchronsprecher Dietmar Wunder entstand die erste Logopädie-App Deutschlands: Besser Sprechen. Was mit über 150 Übungen begann, ist heute eine umfangreiche Trainingsplattform mit mehr als 500 Übungen sowie Analyse- und Trainingsformaten im Stimmlabor inklusive Stimmcheck. Seit 2025 wird Besser Sprechen mit der Speakz Media GmbH intensiv weiterentwickelt.

  5. Cover des Hörspielmusicals „Minas Abenteuer – Der Baum der Wunder“
    Das Cover des Hörspielmusicals „Minas Abenteuer“.
    2013

    Im Dezember erschien das Kinderhörspielmusical „Minas Abenteuer“, das ich gemeinsam mit dem Synchronsprecher Christian Zeiger entwickelte. Besonderes Merkmal war die eigens produzierte App, die das Hörspiel mit zahlreichen Illustrationen von Christian Lindemann visuell erweiterte. Das Hörspiel erschien bei DAV – Der Audioverlag und vereinte viele bekannte Stimmen aus Film, Fernsehen und Hörspiel.

    Hörprobe

    Minas Abenteuer — Trailer

Kapitel IV

Regie & Unternehmen

2014 – 2025

Verantwortung im Studio – am Dialogbuch und in der Regie – und schließlich der Schritt zum eigenen Unternehmen.

  1. Mikrofon vor einem Bildschirm, davor ein aufgeschlagenes Dialogbuch
    Am Dialogbuch – Texte, die lippensynchron sitzen müssen.
    2014

    Neben meiner Arbeit als Synchronsprecher begann ich, Dialogbücher für Film und Serie zu schreiben. Dabei geht es darum, Texte so zu formulieren, dass sie lippensynchron sind und dennoch natürlich klingen. Je nach Genre und Umfang entsteht ein Spielfilm-Dialogbuch in mehreren intensiven Arbeitstagen.

  2. Regieplatz im Synchronstudio mit Laptop und zwei Monitoren
    Am Regieplatz des Synchronstudios.
    2015

    Ich wurde erstmals als Synchronregisseur für eine Serienproduktion engagiert. Seitdem arbeite ich regelmäßig im Synchronstudio und begleite Sprecherinnen und Sprecher bei der Entwicklung ihrer Rollen. Im Fokus stehen Timing, Betonung und emotionaler Ausdruck, damit Dialoge präzise zur Bildsprache und zum Spiel der Originaldarsteller passen.

  3. dpd-Anzeige mit Jeffrey Wipprecht als Paketzusteller
    Das Gesicht der dpd-Kampagne – millionenfach im Briefkasten.
    2015

    Ich trat der Agentur So&Anders bei und wurde kurz darauf das Gesicht des Paketdienstleisters dpd. Das Besondere der Kampagne: Mein Foto wurde auf die dpd-Zustellungsbenachrichtigung gedruckt – eine Papierkarte, die täglich hunderttausendfach bundesweit verteilt wird. Diese Karte ist bis heute im Einsatz.

  4. Logo der Speakz Media GmbH
    Die neu gegründete Speakz Media GmbH.
    2025

    Gemeinsam mit Vincent Borko gründete ich die Speakz Media GmbH, ein Unternehmen zur Entwicklung digitaler Produkte rund um Stimme, Sprache und Medien. Mit der Gründung ging auch die seit 2011 etablierte App Besser Sprechen in das Eigentum der GmbH über. Sie wird aktuell grundlegend weiterentwickelt – mit neuen Funktionen, modernisiertem Design und erweiterten Inhalten.

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Fotostrecke · 2015 1 / 9
Jeffrey Wipprecht als dpd-Zusteller mit Paket auf einer Berliner Straße
dpd-Zusteller vor dem Lieferwagen, Berliner Fernsehturm im Hintergrund
dpd-Zusteller mit Paket vor dem Lieferwagen
Porträt des dpd-Zustellers neben dem roten Lieferwagen
dpd-Lieferwagen auf einem Berliner Platz
dpd-Zusteller übergibt einer Kundin lächelnd ein Paket
Paketübergabe an der Wohnungstür
dpd-Zusteller übergibt einer jungen Frau ein Paket
dpd-Zusteller mit Paket im Treppenhaus

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Bubble Gum · Offener Kanal Berlin